Digital Humanities in der Skandinavistik

Raum 209a

Beschreibung

Digital Humanities ist ein Modebegriff, aber was bedeutet der digitale Wandel für die Skandinavistik, und wo können Chancen für das Fach liegen? Eine Antwort darauf zu finden ist nicht einfach, gerade angesichts der vielfältigen Möglichkeiten, Forschung digital auszurichten und der unterschiedlichen Auffassungen darüber, welche Methoden, Verfahren oder Werkzeuge unter dem Label DH subsumiert werden können.

Ziel dieses AKs ist es, uns gemeinsam anhand einzelner Projekte einen Überblick über den Stand der Digital Humanities in der Skandinavistik zu verschaffen. Wir freuen uns über methodisch ausgerichtete Präsentationen genauso wie über Werkstattberichte aus laufenden Projekten, die den Digital Humanities zugeordnet werden können. Dabei geht es um digitale Editionen ebenso wie um sprachwissenschaftliche Beiträge aus dem Bereich der Computerlinguistik oder Korpuslinguistik, Forschungsansätze auf der Basis von Textminingverfahren oder den Bereich der Fachkommunikation.

Ausgehend von den wissenschaftlichen Fragestellungen sollen in diesem unter Beteiligung des Fachinformationsdienstes Nordeuropa angebotenen AK auch Fragen wie der Umgang mit Norm- und Metadaten, die Langzeitarchivierung sowie die langfristige Verfügbarkeit und Nachnutzbarkeit digitaler Forschungsdaten diskutiert werden.

Kontakt:
Steffen Höder (Kiel)
Ruth Sindt (Kiel)

Beiträge

Digital Humanities: Modeerscheinung oder echte Chance?

Steffen Höder (Kiel) & Ruth Sindt (Kiel)

Hinter dem Begriff der Digital Humanities verbirgt sich eine mitunter noch recht unübersichtliche Vielfalt von technischen, infrastrukturellen, methodischen und teilweise auch theoretischen Ansätzen, die in den Geistes- und Sozialwissenschaften Einzug gehalten haben. Dabei bietet die Arbeit mit digitalen Daten, digitalisierten Texten und entsprechenden Methoden verführerisch viele technische Möglichkeiten, wird aber zum Teil – von DH-Enthusiasten ebenso wie von DH-Skeptikern – auch als Selbstzweck missverstanden; der digitale Wandel stellt sich dann als bloße Modeerscheinung dar.

Gerade für kleine Fächer wie die Skandinavistik kann die Digitalisierung dabei durchaus eine echte Chance bieten, vor allem da, wo sich neue oder bessere Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und zur (Wieder-)Verwendung von Daten ergeben, bei denen Ländergrenzen, disziplinäre Differenzen und zeitliche Abstände keine Barrieren mehr darstellen. Damit dies gelingt, kommt es darauf an, dass Fachwissenschaftler im Bereich der Digital Humanities sich untereinander, aber auch mit den Anbietern digitaler Infrastruktur stärker vernetzen und technische Aspekte stärker als wichtige methodische Voraussetzungen ihrer Forschung begreifen.

Der Beitrag führt in den Arbeitskreis Digital Humanities in der Skandinavistik ein und zeigt dabei anhand existierender Projekte, wie gelungene Kooperation zwischen fachlicher und technischer Seite aussehen kann und welchen Mehrwert sie bringt.

Kooperatives E-Learning im Master – Innovation in der Lehre

Elena Brandenburg (Köln) & Marie Hendriks (Köln)

Das 2013 am Institut für Skandinavistik/Fennistik Köln (ISF) initiierte Projekt Kooperatives E-Learning im Master -Innovation in der Lehre entstand auf Wunsch der Master- Studierenden nach einem umfangreicheren Lehrangebot. Durch Kooperationen mit anderen skandinavistischen und fennistischen Instituten und Abteilungen deutschland- und europaweit wird derzeit ein Lehrpool an Veranstaltungen aufgebaut, der den Studierenden der sich beteiligenden Institute offen steht.

Die Vorteile eines ergänzenden E-Masters sind offensichtlich: Durch virtuelle, eigens für dieses Projekt konzipierte Lehrangebote sind die Studierenden flexibel in ihrer Arbeitsweise – vor allem diejenigen, die körperlich eingeschränkt sind, familiären Verpflichtungen nachgehen oder ihr Studium neben dem Beruf meistern, können durch E-Learning Kurse flexibel und ortsunabhängig studieren. Dabei haben sie die Möglichkeit, auf das deutschland- und europaweite Lehrangebot zuzugreifen, in Online-Diskussionen Studierende mit anderen fachlichen Schwerpunkten kennenzulernen und sich so zu vernetzen.

Neben den vielen Vorteilen des Online-Unterrichts gibt es aber auch eine Reihe von Fragen, die viele potenziell interessierte Kooperationspartner verunsichern: Sicherlich ist die ausschließlich virtuelle Kommunikation eine große Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Auch die Kreditierung der angebotenen Lehrveranstaltungen ist von Institut zu Institut unterschiedlich, aber auch die rechtlichen Urheberfragen müssen im Rahmen des Projektes stets neu verhandelt werden. Nicht zuletzt die Bereitstellung von Texten im Rahmen von digitalen Semesterapparaten, die als Konsequenz der von der Verwertungsgesellschaft VG Wort geforderten Einzelabrechnung von Werknutzungen gemäß §52a nicht mehr gewährleistet werden konnte, erfordern einen Dialog zwischen den Rechtsabteilungen und den Projektmitarbeitenden.

Darüber hinaus ist seit dem Projektbeginn auch eine gewisse Skepsis seitens Dozierenden gegenüber der digitalen Unterrichtsform zu vermerken. Dabei ist die Digitalisierung in der Hochschule ein wichtiger Weg, interkulturelle Kompetenzen auch im virtuellen Raum zu erlernen. Das ergänzende Angebot des kooperativen E-Master bietet auf diese Weise virtuelle Mobilitätsfenster und ermöglicht den Studierenden, an der europaweiten Forschung und Lehre teilzunehmen. Es ergänzt punktuell die Präsenzlehre und ist kein eigenständiger Studiengang.

Im Rahmen des Arbeitskreises möchten wir das Projekt und die verschiedenen Kooperationsmöglichkeiten vorstellen und mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die Zukunft des E-Masters diskutieren, um die Anregungen und Impulse aus der Fachcommunity produktiv für die Weiterführung des Projektes zu nutzen.

Weitere Infos: http://skanfen.philfak.unikoeln.de/emaster.html

Globale Forschung und imperiale Macht: Das botanische Kommunikationsnetzwerk Nathaniel Wallichs (1786-1854)

Tobias Delfs (Kiel) & Florian Jungmann (Kiel)

Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes erarbeitet der Kieler Lehrstuhl für die Geschichte Nordeuropas die Biographie des dänischen Botanikers Nathaniel Wallich und rekonstruiert sein globales Kommunikationsnetzwerk. Aus der Auswertung der tausende Briefe umfassenden Korrespondenz lassen sich Rückschlüsse über Dauer, geographische Verteilung und Intensität der Beziehungen zu den unterschiedlichen Kommunikationspartnern ziehen.

Darüber hinaus sind qualitativ-inhaltliche Aussagen über den Ablauf der Kommunikation, über individuelle Karrierestrategien und Patronagestrukturen, über die Relevanz konfessioneller und nationaler Identitäten im multireligiösen und multinationalen nordindischen Umfeld genauso wie über die Institutionalisierung der Forschung in den botanischen Gärten von Kalkutta, Saharanpur und Singapur möglich. Der Vortrag soll einen Einblick in die bisherige Arbeit und einen Ausblick auf die zukünftige Verwendung von Netzwerk- und Visualisierungstools wie den Geobrowser von Dariah oder Palladio von der Stanford University geben.

„Ich sehe was, was du nicht siehst“. Metadatenstandards in Bibliotheken und digitalen Forschungsinfrastrukturen

Hanna Hedeland (Hamburg), Timm Lehmberg (Hamburg) & Phu Tu (Kiel)

Im Bereich digitaler Forschungsinfrastrukturen für die Geistes- und Sozialwissenschaften (wie CLARIN und DARIAH) verbessern diese auf nationaler und internationaler Ebene zunehmend die Zugänglichkeit zu empirischen sprachlichen Ressourcen für unterschiedliche Nutzergruppen zu verschiedenen Zwecken. Gleichzeitig verfügen Bibliotheken über langjährige Erfahrung in der Erschließung eines ungleich breiteren Spektrums analoger und digitaler Ressourcen und der Bereitstellung verlässlicher und nachhaltiger Dienste.

Aufgrund dieser Parallelität bestehen sowohl eine Schnittmenge identischer Verfahren als auch Ergänzungspotentiale durch unterschiedliche Kompetenzbereiche, Zielgruppen und technische Implementierungsformen. Der Austausch zwischen beiden Bereichen in Hinblick auf relevante Synergieeffekte ist demzufolge sehr wünschenswert und kann in Form von Kooperationen einzelner Einrichtungen pilotiert werden.

Der Vortrag wird die Kooperation zwischen dem Hamburger Zentrum für Sprachkorpora (CLARIN-D) und dem Fachinformationsdienst Nordeuropa (FID Nordeuropa) sowie der Professur für skandinavistische Sprachwissenschaft an der CAU Kiel im Bereich Dokumentation und Dissemination digitaler Sprachressourcen vorstellen. Im Vordergrund stehen dabei die Anforderungen verschiedener Nutzergruppen an die Auffindbarkeit und Nutzungsmöglichkeiten digitaler Ressourcen.

Informationsstruktur im Altnorwegischen

Juliane Tiemann (Bergen)

Linguistische Information kann – abhängig von Hintergrund und Ziel eines gegebenen Kontextes – über unterschiedliche Strukturen wiedergegeben werden, um den Informationstransfer innerhalb eines Diskurses zu optimieren. Der pragmatische Inhalt, welcher mit syntaktischen Positionen assoziiert ist, kann demnach variieren und Argumente, die als Thema oder Rhema interpretiert werden können, tauchen nicht notwendigerweise in den für diese ausgewiesenen unmarkierten Positionen auf. Dies erlaubt einen maximalen Geltungsbereich für die Positionierung von Konstituenten. Phänomene, wie ’scrambling‘, Topikalisierung oder Dislokation, können innerhalb einer informationsstrukturellen Theorie als Ausdruck für kommunikative Dynamik mit funktionalen/pragmatischen Gewichtungen einheitlich erklärt werden. In Untersuchungen älterer Sprachstufen sind dabei vor allem Fragen zur Erfüllung des Bedürfnisses kommunikativer Eindeutigkeit und stilistischer Ausdrucksvielfalt von Interesse. Syntaktischer Wandel innerhalb eines informationsstrukturellen Rahmens vollzieht sich folglich durch Reinterpretation stilistischer oder diskursabhängiger Regeln als kerngrammatische Regeln. In meinem Doktorandenprojekt untersuche ich ausgehend von Diskurskontexten den informationsstrukturellen Beitrag zur syntaktischen Variabilität komplexer Sätze im Altnorwegischen und dessen Interaktion mit grammatischen Bedingungen. Informationsstrukturelle Phänomene lassen sich prinzipiell nur mithilfe korpuslinguistischer Analysen umfangreich untersuchen. Hierfür tagge ich einen kohärenten Text (Konungs skuggsjá [1] in der norw. Haupthandschrift AM 243bα fol.) manuell mit dem Annotationswerkzeug EXMARaLDA [2] multimodal nach relevanten Kriterien und grammatischen Funktionen. Die Richtlinien dieser Arbeit folgen früheren Projekten, welche hauptsächlich in Deutschland durchgeführt wurden. [3] Als Ergebnis der anschließenden Analysearbeit, lassen sich für die altnorwegische Sprache im Konungs skuggsjá Aussagen über die unmarkierte Grundstruktur nach den grammatischen Funktionen in der jeweiligen Oberflächenstruktur sowie den Einfluss der Informationsstruktur auf syntaktische Variation, Wandel und auf Eigenschaften der referentiellen Ausdrücke treffen. Anhand des Analysebeispiels am Konungs skuggsjá können weitere altnorwegische Texte nach informationsstrukturellen Kriterien annotiert und analysiert werden.

In meinem Vortrag möchte ich den Umgang mit informationsstrukturellen Analysen über EXMARaLDA im Altnorwegischen präsentieren und erläutern. Die annotierten [4] Daten sollen zu einem späteren Zeitpunkt in die PROIEL- und ANNIS-Datenbanken eingegliedert werden. Sie entsprechen bereits dem gegebenen ANNIS-Standard. Damit wird gesichert, dass altnorwegisches Datenmaterial über eine einheitliche Annotation für Vergleiche mit bereits bestehendem informationsstrukturellem Korpusmaterial älterer Sprachen zur Verfügung steht.

Das gewählte Annotationsformat bietet zudem nicht nur die Möglichkeit Aussagen über die Informationsstruktur und der damit verbundenen syntaktischen Variation zu tätigen. Das Datenmaterial wird außerdem zu einem besseren Verständnis des grammatischen Profils des Altnorwegischen führen und zusätzlich nützlich für diejenigen sein, die in anderen Bereichen, wie der Morphologie, Semantik oder Pragmatik forschen.

[1] Der Text steht in der Menota-Datenbasis (http://clarino.uib.no/menota/catalogue) auf diplomatischer Ebene zur Verfügung.
[2] http://exmaralda.org.
[3] SFB-Projekt 632 (Gruppe B4) The role of information structure in the development of word order regularities in Germanic; DFG-Projekt Informationsstruktur in älteren indogermanischen Sprachen; Informationsstruktur in komplexen Sätzen – synchron und diachron.
[4] https://korpling.german.hu-berlin.de/annis3/ und http://foni.uio.no:3000.

Baggesen digital? Erschließung und Teiledition des Nachlasses des dänisch-deutschen Autors Jens Baggesen

Jasmin Büttner (Göttingen), Karin Hoff (Göttingen) & Andreas Christ (Kiel)

Jens Baggesen (1764-1826) war ein glühender Verfechter der europäischen Aufklärung und zugleich auch ein Anhänger der frühromantischen Bewegungen, so dass er sich in vielfacher Hinsicht zwischen allen Stühlen positionierte. Als gut vernetzter Europäer war er viel auf Reisen, in der Zeit von 1811 bis 1813 hatte er in Kiel die erste Professur für Dänische Literatur und Sprache übernommen. Ein großer Teil seines Nachlasses liegt im Archiv der Universitätsbibliothek Kiel. Der Kieler Teilnachlass umfasst 1462 Blätter und enthält Briefe, Manuskripte, Entwürfe und Familienpapiere, die nur zu einem kleinen Teil gesichtet und systematisiert sind.

Angestrebt wird die vollständige Digitalisierung des Nachlasses und der Nachweis der einzelnen Autographen im zentralen Nachlassportal Kalliope. Ausgewählte Nachlassteile sollen außerdem in Form einer digitalen Edition online verfügbar gemacht werden.

Das Projekt zur Nachlasserschließung steht noch ganz am Anfang, daher sollen die Grundzüge der geplanten Arbeiten aus Perspektive der verschiedenen Projektpartner aufgezeigt werden.

Leseausgabe der Hrafnkels saga Freysgoða und das Paradoxon der digitalen Zusammenarbeit in Einpersonenprojekten

Fabian Schwabe (Tübingen)

Das Digitale bietet den Geisteswissenschaften völlig neue Möglichkeiten, die bei weitem noch nicht in allen Fachbereichen genutzt oder gar wahrgenommen werden. Durch die Auslagerung des Digitalen aus den traditionellen Fächern in die sogenannten Digital Humanities scheint oftmals diese Art der Arbeit auf Großprojekten mit mehreren, sehr spezialisierten Mitarbeitern beschränkt zu sein, obwohl die wissenschaftliche Zusammenarbeit im Digitalen auch indirekter und nicht intendiert ablaufen kann, wenn die Forschungsdaten und -ergebnisse für Dritte langfristig und nachvollziehbar bereitgestellt werden. Anhand meiner Erfahrung während der Arbeit an der digitalen Leseausgabe zur Hrafnkels saga (http://ecenter.uni-tuebingen.de/hrafnkels-saga/start.html) möchte ich aufzeigen, zu welchen Ergebnisse digitale Zusammenarbeit über Zeit und Raum hinweg führen kann, ohne dass viele Mitarbeiter oder Mittel eingesetzt werden mussten.

Der Ausgangstext der Hrafnkels saga Freysgoða ist Guðni Jónssons Edition von 1945, die als digitalisierter Text auf heimskringla.no vorliegt. Der Text wurde als Vertikaltext mit XML-Kodierung hinsichtlich der Textstruktur und Annotationsmöglichkeit zu den Wortformen gespeichert, wobei die einzelnen Wortformen für die Leseausgabe in die Normale des Kopenhagener Wörterbuchprojekts Ordbog over det norrøne prosasprog / Old Norse prose (ONP) überführt wurden. Die in einem XML-Dokument kodierte Textgrundlage folgt strukturell dem Kodierungsvorschlag der Text Encoding Initiative (TEI) und orientiert sich für die grammatikalische Bestimmung der Wortformen an dem Kodierungssystem von The Medieval Nordic Text Archive (Menota). Automatisierte Prozesse mit regulären Ausdrücken und die computergestützte Überprüfung von Inhalten durch Vergaben von Datentypen erleichterten hierbei die Arbeit.

Der vollständig lemmatisierte Sagatext der Leseausgabe wurde mit eingebetteten externen Quellen, digitalisierten Wörterbüchern und Grammatiken, so verlinkt, dass punktgenau einzelnen Wörterbucheinträge und grammatikalische Informationen abgerufen werden, damit der derart verlinkte Text als Hilfsmittel für das Erlernen des Altnordischen einsetzbar ist. Ziel war es, möglichst viele Vorarbeiten und Standards in die Arbeit zu integrieren, um einen dezidierten Mehrwert zu schaffen. Es wurde hierbei auf die die Wörterbücher von Fritzner (1883-96; digitalisiert von Eining for digital dokumentasjon (EDD)) und Cleasby/Vigfusson (1874; digitalisiert von Germanic Lexicon Project / Sean Crist) sowie Noreens Grammatik (1923; digitalisiert von Andrea de Leeuw van Weenen / Töluspá-Projekt der Universität Greifswald), die von verschiedenen Institutionen und Einzelpersonen durch unterschiedliche Methoden digitalisiert wurde. Die Nachnutzung der bereitgestellten digitalen Ressourcen ließ sich am Ende bei allen drei Quellen mittels einfacher Verlinkung verwirklichen.

Das Ergebnis des kleinen Projektes ist nicht nur die vollständig lemmatisierte Leseausgabe mit Einbettung der externen Quellen, sondern sind zugleich auch die automatisierten Workflows, die auf weitere Texte, bspw. aus Menotas Textarchiv, angewendet, ähnliche oder gar gleiche Ergebnisse in Form von Leseausgaben liefern werden.

Literatur
Cleasby, Richard og Gudbrand Vigfusson, An Icelandic-English Dictionary, Oxford 1874. (GLP – http://lexicon.ff.cuni.cz/)
Fritzner, Johan, Ordbog over det gamle norske sprog, 4 bind, 2. utgave, Kristiania 1883-96. (EDD, Johan Fritzners ordbok – http://www.edd.uio.no/perl/search/search.cgi?appid=86&tabid=1275)
Guðni Jónsson (Hg.): Hrafnkels saga Freysgoða (Islendinga sögur 8), Reykjavik 1945. (Heimskringla.no, Hrafnkels saga Freysgoða – http://heimskringla.no/wiki/Hrafnkels_saga_Freysgo%C3%B0a)
Noreen, Adolf, Altisländische und altnorwegische Grammatik. Laut- und Flexionslehre unter Berücksichtigung des Urnordischen (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte A, 4), 4. utgave, Halle/Saale 1923. (http://www.arnastofnun.is/solofile/1016380)